Für viele unserer AbsolventInnen steht auch das Kürzel VEGA (Vereinigung ehemaliger Gumpendorfer Abiturienten).
Die VEGA veranstaltet nicht nur Treffen zum Maturajubiläum.
Jährlich spendet die VEGA gemeinsam mit dem Elternverein den Optimusring, der vor Weihnachten in feierlichem Rahmen dem besten Maturanten / der besten Maturantin verliehen wird.
Die VEGA unterstützt aber auch bei nicht ganz notwendigen, aber doch wichtigen Anschaffungen für die Schule, so z. B. die Verstärkeranlage für die Elektrogitarre der Schulband.
Bedürftigen SchülerInnen versucht die VEGA durch individuelle Zuschüsse zu helfen, dass eine Teilnahme an Schulveranstaltungen möglich ist.
Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Zemanek, der Erfinder des "Mailüfterls" besuchte in dem Jahren 1929 bis 1937 unsere Schule, das BRG 6 Marchettigasse, damals unter der Bezeichnung Bundesrealschule bekannt. Er bestand 1937 die Matura mit Auszeichnung.
Wir sind stolz darauf, diesen bedeutenden Computerpionier zu unseren Absolventen zählen zu dürfen und sehen darin einen Auftrag für unsere zukünftige Arbeit auf diesem Gebiet an unserer Schule.
Wir sind dabei, das BRG 6 Marchettigasse als einen Ausbildungsstandort für den Europäischen Computer Führerschein – ECDL - zu etablieren.
http://www.zemanek.at
Heinz Zemanek - unser Gast im Rahmen der ScienceWeek @ Austria 2001 |
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Universitäten, Fachhochschulen, Schulen, wissenschaftliche Vereine und Unternehmen präsentierten sich sich und ihre Erkenntnisse von 11. bis 20. Mai 2001 in allen Bundesländern Österreichs in Kaufhäusern, Banken, Bahnhöfen und auf anderen öffentlichen Plätzen. Auch das BRG 6, Marchettigasse zeigte sein Internetprojekt www.marchettigasse.at/tonspuren mehrmals in dieser Woche der Öffentlichkeit, einerseits in der Österreichischen Mediathek des Technischen Museums, andererseits in der Creditanstalt, Filiale Stumpergasse. Aufmerksame Besucher konnten an einem ScienceWeek @ Austria 2001 Gewinnspiel teilnehmen und mit ein bisschen Glück sogar ein Wochenende für zwei Personen im Jugendhotel "Notburgahof" in Piesendorf nahe Zell am See gewinnen.
Besonders groß war die Freude, als Heinz Zemanek spontan zusagte, die Gewinner des ScienceWeek @ Austria 2001 Gewinnspieles im BRG 6, Marchettigasse zu ziehen. Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Zemanek, der Erfinder des "Mailüfterls", besuchte in den Jahren 1929 bis 1937 das BRG 6, Marchettigasse, damals unter der Bezeichnung Realschule R6 bekannt. Er bestand 1937 die Matura mit Auszeichnung.
An einem Vormittag im Juni war es dann so weit. Schüler/innen, Lehrer/innen, Vertreter/innen von Kultur und Politik erwarteten den Gast. Nach freundlichen Begrüßungsworten durch Walter Holub, den Direktor des BRG 6, erzählte Heinz Zemanek über seine Schulzeit in der Marchettigasse und würdigte diese mit den Worten: "der ich so viel von den Grundlagen für meinen Lebensweg verdanke!" Weiter berichtete er über seine Tätigkeit an der Technischen Universität Wien und versuchte, auch uns das Wesen eines Computers besser verständlich zu machen. Christiane Hofer von der Österreichischen Mediathek bat Heinz Zemanek, die Ziehung der Gewinner vorzunehmen.
3. Preis
,,Überkick''
eine CD der (M)Generation
an Farzad Mojgani
2.Preis
"Howdy!" mit Günther Schifter
eine CD der Österreichischen Phonothek
an Fauve Tammen
1.Preis
zwei Tage für zwei Personen im Jugendhotel "Notburgahof"
Piesendorf nahe Zell am See
an Regina Sperlich
Sondepreis gestiftet von Heinz Zemanek
"Weltmacht Computer"
Bechtle Verlag, München 1991
an Herta Sigl
Wir gratulieren den Gewinnern sehr herzlich!
Bei einem kleinen Buffet konnte man in ungezwungener Atmosphäre dann das eine oder andere Gespräch führen oder sich auf die "Tonspuren" begeben. Heinz Zemanek nahm die Gelegenheit wahr und ließ sich von Sonja Anderle, Schülerin im BRG 6, Marchettigasse durch die Website führen. In einem anschließenden Gespräch meinte er, dass die Schüler/innen sehr gute Arbeit geleistet hätten, betonte aber auch den dazu notwendigen Einsatz der Lehrer/innen
Wir danken Herrn Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Zemanek für seinen Besuch
und wünschen ihm noch viele Jahre wissenschaftlichen Wirkens und sind gewiss,
dass
er noch viele, besonders aber auch junge Menschen durch seine überzeugenden
Vorträge begeistern wird.
Mag. Ingeborg Mautner
Michael Mossburger, Valerian Wurzer und Florian Nehonsky maturierten 1999 mit ausgezeichneten und guten Erfolgen an unserer Schule, dem BRG 6 Marchettigasse, und studieren derzeit einerseits Architektur und andererseits Physik, Mathematik und Astronomie.
Mit ihrer Computeranimation "Titanic" gewannen sie, damals Schüler der 7. Klasse, die Goldene Nica des Prix Ars Electronica 98.
Über die Website des Ars Electronica Centers in Linz kann man sowohl den Film sehen als auch die Jurybegründung lesen. Bitte folgen sie dieser Spur:
http://www.aec.at
PRIX – Prix Ars Electronica 2000
computer animation
u19
U19_1998
Gewinner
Titanic
Wir wissen: die 8a war immer die fleissigste, wissensdurstigste, disziplinierteste und bei den Lehrern beliebteste Klasse überhaupt.
Nach acht wunderbaren Jahren am BRG6 wollten wir jedoch beweisen, dass wir
auch die tapferste, zäheste und wagemutigste Klasse sind, die Mariahilf
jemals gesehen hat. Da auch andere vor uns diese Herausforderung bewältigten,
war auch für den Großteil von uns die Matura kein Problem. Nach anstrengenden
und substanzraubenden Feiern und Verabschiedungen brauchten wir ein bisschen
Entspannung. Zum Glück hatten wir Daniel Moser, "den Herrn mit dem
absplitternden Gel", kurz DHMDAG, in unseren Reihen, der für unseren
lieben Klassenvorstand, Prof. Elisabeth Fuchs, und einige besonders Erschöpfte
von uns einem erholsamen Tandemfallschirmsprung beim Paraclub Wr. Neustadt organisierte.
Am 29.6.2000 war es schließlich soweit. Der nach einigen Absagen übriggebliebene
harte Kern, Prof. Elisabeth Fuchs, Anna Youn, DHMDAG, Sebastian Sauer und Joachim
Rottensteiner, machte sich auf den Weg. Natürlich hatten wir todesverachtenden
Helden einen eigenen Fanclub: Iris Rosner, Angelika Wohlmuth, Tom Scheichenstein
und unsere angehende Krankenschwester, Petra Gundinger, die Praxis sammeln,
beziehungsweise uns auf äh landen sehen wollte, begleiteten uns. Schon
die Hinfahrt mit der ÖBB gestaltete sich abenteuerlich. DHMDAG mußte
feststellen, dass ein Fahrschein für die Kernzone 100 beim Schaffner 810
Schilling kostet (erfahrene Bahnfahrer, wie wir, kaufen erst ab Stadtgrenze).
Froh darüber, dass er sich 200 Schilling erspart hatte, die er hätte
mehr berappen müssen, hätte er im Nachhinein mit Erlagschein gezahlt,
kamen wir am Bahnhof Wr. Neustadt Nord an. Auf eine falsche Auskunft eines ÖBB-Bediensteten
hin begann unsere Odysse, das Flugfeld zu finden. Unsere Vorhut Mark Tessar,
der mit dem Auto angereist war, war uns auch keine sonderliche Hilfe. Er traute
sich nicht auszusteigen, weil "da is a Hund vor meiner Tür".
Zum Glück fanden wir doch den Weg und erreichten unser Ziel. Dort trafen
wir auch eine besagte gefährliche Hündin, die uns sofort ansprang,
um sich streicheln zu lassen. Voller Tatendrang und Vorfreude ging es sogleich
ans Warten, da nicht nur die politische Großwetterlage äußerst
turbulent und unwirsch war. Während wir auf eine Auflockerung der Wolkendecke
warteten, sorgte unser "Hundebändiger" Mark Tessar mit netten
Erzählungen aus dem Fallschirmspringerleben dafür, dass sich unsere
Gesichtsmuskeln alles andere als lockerten. Folglich ließen wir uns lieber
von Hamster, einem erfahrenen Fallschirmspringer, einweisen. Zuerst zeigte er
uns die High-tech-Rucksäcke, in denen sich die beiden Fallschirme, Haupt-
und Reserveschirm, befinden. Falls einmal die beiden Schirme nicht genügen,
so hat man, wie Hamster es einfühlsam formulierte, einen schlechten Tag
erwischt. Nachdem er uns den ganzen Ablauf vom Aufstieg bis zur Landung erklärt
hatte, durften wir endlich unsere Designerprofitandemfallschirmspringeranzüge
anziehen. Durchwegs elegant und schnittig gekleidet blickten wir hoffnungsfroh
zum Himmel und erkannten, dass sich das Wetter geändert hatte. Es sah nämlich
so aus, als würden wir an diesem Tag überhaupt nicht mehr springen.
Nach und nach trafen auch unsere letzten Flugbegleiter (Tandemmaster), Joell
und ?? ein, sodass wir zwar noch nicht starten, aber gemeinsam warten konnten.
Ein Weilchen, nachdem unser Anhang die Hoffnung verloren hatte und zum McDonalds
aufgebrochen war, um sich zu stärken, bekamen wir das Freizeichen zum Start.
Das Zaumzeug wurde uns mutigen Springern angelegt und die ersten drei Paare
bewegten sich mit bestimmten Schritt auf die einmotorige Cessna zu. Kurz vor
dem Abflug stand uns auch unser Fanclub wieder zur Seite, sodass wir, durch
diesen moralischen Beistand beruhigt, einsteigen konnten. Vor lauter Sprungangst
hatten wir total auf unsere Flugangst vergessen, an die wir aber durch den tollkühnen
Flugstil, mit dem unser Pilot die Windböen bezwang, erinnert wurden. Während
des Aufstieges vollführten wir im inneren der Maschine auf engsten Raum
akrobatischste Turnübungen, um endgültig an unseren Tandemmastern
festgezurrt zu werden. In ungefähr 3500m Seehöhe war es endlich soweit.
Die mutigsten zuerst und die vernünftigsten zuletzt verließen das
Flugzeug. Joel & Joell, dicht gefolgt von Anna & ?? und knapp dahinter
Prof. Fuchs rissen mit ihren Körpern Löcher in die höher gelegenen
Luftschichten. Nachdem wir ungefähr 40 Sekunden mit ungefähr 200km/h
auf Mutter Erde zugedonnert waren und dabei das unbeschreibliche Gefühl
der Schwerelosigkeit genossen hatten, öffnete sich in 1500m Seehöhe
der Fallschirm und riss uns aus diesem Hochgefühl. Die Kräfte, die
dabei auftreten, erläuterte uns ?? besonderst eindrucksvoll. "Von
200km/h auf nahezu 0km/h in 4 sec.,....-besser ist nur die Wand". Nach
einem längeren Gleitflug schwebten wir unserem Landepunkt zu und setzten
behutsam auf festem Untergrund auf.
Es waren alle gesund, es waren alle munter, das war der erste Durchgang. Dann
sprachen DHMDAG und Sebastian: "Es werde gesprungen!" So geschah es
und die beiden nannten den Sprung "super" und das Gefühl "leiwand".
Alle sahen dass es gut war.
Doch der Sprung hatte auf DHMDAG ernstzunehmende Auswirkungen. Auf Grund der
niedrigen Temperaturen in diesen atemberaubenden Höhen gefror das Gel in
seinen Haaren. DHMDAG nahm es locker und war froh, dass etwas ganz besonders
cool an ihm war.
Nach diesem Abenteuer hatten wir noch immer nicht genug. Natürlich reskierten
wir ohne zu zögern noch eine Fahrt mit der ÖBB. Es überrascht
daher nicht, dass wir am Bahnhof eineinhalb Stunden bei klirrender Kälte
warten mußten, ehe ein Zug kam der sich unserer erbarmte. Doch ausnahmsweise
lag die Schuld nicht bei der ÖBB, sondern bei uns, da wir uns beim lesen
des Fahrplans ein wenig geirrt hatten. Zurückblickend auf einen erlebnisreichen
Tag hoffen wir; dass sich der nächste Maturajahrgang auch etwas lustiges
einfallen läßt, um seine Klassenvorstände zu überraschen.
Joachim Rottensteiner
Anlässlich dieses Jubiläums fand ein Treffen des Maturajahrganges 1949 in unserer Schule statt. Es war ein gelungenes Fest und alle genossen, manche sogar wehmütig, die Atmosphäre des Hauses.
Das Photo Zeigt den Maturajahrgang 1949, aufgenommen im Schulhof kurz nach der Matura.
Mag. Ingeborg Mautner