Offenes Lernen heißt für den Schüler
- lernen einmal anders erleben;
- selbsttätig werden;
- die Zeit für das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten selbst
einteilen können;
- die Reihenfolge der Lernschritte selbst bestimmen können;
- teilweise spielend lernen;
- mit allen Sinnen den Lehrstoff erfassen können;
- gemeinsam mit anderen Mitschülern arbeiten können;
- Arbeitsanweisungen verstehen und befolgen lernen;
- die Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen können.
Offenes Lernen heißt für den Lehrer
- den Schüler aktiv arbeiten zu lassen;
- nicht gekannte Fähigkeiten des Schülers entdecken;
- den Lehrstoff in mehrere Lernschritte zerlegen;
- Freude und Spaß auch an schwierigem Lehrstoff wecken können;
- auf Lernschwierigkeiten des Schülers individuell eingehen können;
- interessante Ergänzungen zu den Stoffgebieten einfließen (fächerübergreifend
und anwendungsorientiert) lassen können;
- selbst kreativ werden;
- Möglichkeit auf unterschiedliche Interessen einzugehen;
- Lange Vorbereitungszeit und Bastelarbeit zu Hause.
An unserer Schule werden laufend Materialien für "Offenes
Lernen" angekauft. Prof. Salner-Gridling, Prof. Fertl und andere Lehrerinnen und Lehrer
wenden diese neue Lehr- und Lernform regelmäßig in einigen
ihrer Klassen im Unterricht an.
Zitate:
"Ich finde es eigentlich sehr gut, diese "Offene Stunde", weil
gerade mich interessiert Physik nicht so sehr und durch die offenen Stunden
beginnt es mich langsam zu interessieren und ich kenne mich viel besser aus."
"Ich
finde das offene Lernen wirklich sehr effektiv! Wir sitzen nicht "blöd"
da und schreiben ab was auf der Tafel steht, oder was uns diktiert wird."
"Das offene Lernen finde ich besser, da man etwas leichter mit dem Lernstoff
umgehen kann, da man sich die Arbeitszeit besser einteilen kann und weil man
sich den Großteil selber erarbeiten muss."